»Im Norden Mexikos leben heute noch deutschstämmige Mennoniten, die ›Plautdietsch‹ sprechen und dem Fortschritt abgeschworen haben. In Stellet Licht scheint auch eine andere Zeitrechnung zu herrschen: Ganze sechs Minuten dauert die überwältigende Eröffnungseinstellung, bei der der sternenklare Nachthimmel von Chihuahua im Zeitraffer zum Tag wird. Johan und Ester sitzen mit ihren Kindern am Frühstückstisch und bereiten sich auf den Tag vor. Ester verlässt das Haus mit den Kindern um Besorgungen zu machen – und Johan, allein am Tisch, beginnt zu weinen. Er hat sich in eine andere Frau verliebt: Marianne, die er für seine große Liebe hält. Doch in ihrer gottesfrüchtigen Gemeinde ist kein Platz für Ehebruch, auch wenn Ester das Verhältnis scheinbar akzeptiert – die Dreiecksbeziehung kann nicht gut gehen...« (Filmfest München 2008)