34. Filmfest München 2017
Filmkritik: Königin von Niendorf |
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Unsere Wertung: 3,5 von 5 Sternen | ||
(Foto: Daredo Media) |
Von Kinderreporter
Von den Shadow-Reportern*
Handlung
Lea fährt dieses Jahr nicht ins Feriencamp, sondern bleibt im schönen Niendorf. Während sie Milch holt, trifft sie auf eine Jungsbande. Auf dem Rückweg fährt sie ihnen unbemerkt zu einem kleinen See mit einem Floß hinterher. Als die Jungs weg sind, geht Lea auf das Floß, was die Jungs gebaut haben. Doch Mädchen scheinen in der Bande unerwünscht.
Die Jungs bieten Lea aber nach einiger Zeit an, dass sie in die Bande darf, wenn sie eine Aufgabe erfüllt. Sie
muss das Geheimnis des Feuerwehrmanns lüften. Die Jungs haben nämlich selber Schiss das Geheimnis zu lüften. Lea schafft es das Geheimnis zu lösen, erzählt der Gruppe aber nicht die ganze Wahrheit, um den Feuerwehrmann zu schützen. Danach darf sie wieder der Gruppe beitreten und erfüllt mit der Bande zusammen mehrere Aufgaben. Nico, der Anführer der Bande, bemerkt schließlich, dass Lea bezüglich des Geheimnisses geschwindelt hat und möchte, dass Lea eine neue Mutprobe besteht. Zunächst
zögert sie. Am nächsten Tag hat Lea es sich dann anders überlegt und sie bestreitet die Mutprobe. Sie muss sich unter einen fahrenden Zug in eine Kuhle legen. Sie besteht die Mutprobe und wird endgültig in die Bande aufgenommen. Ein mit der Bande befreundeter Musiker muss Niendorf verlassen und veranstaltet eine Abschiedsfeier. Am Ende rächt sich die Bande auch noch bei einer Gruppe älterer Jugendlicher, die sie davor immer geärgert haben. Was sonst noch so passiert – seht einfach
selbst. Wir fanden den Film auf jeden Fall aktionsreich und lustig. Also ab ins Kino!
Schauspiel
Die Hauptfigur heißt Lea. Sie hat oft einen ähnlichen Gesichtsausdruck; trotzdem hat man es ihr gut abgenommen, wenn sie traurig oder glücklich im Film war.
Die Nebenfiguren waren die Jungs aus der Bande: Nico, Robert, Paul, Leon und Moritz. Wir fanden es auffallend, dass die Figuren immer dieselben Klamotten getragen haben.
Die Gegenspieler waren die älteren Teenies, denen sie am Ende den Ketchup drüber geschüttet haben.
Ton, Sounds und Musik
Am Anfang war der Sound etwas zu laut. Bei der Szene mit dem Zug fanden wir es schade, dass mit dem Sound kaum Spannung aufgebaut worden ist.
Als Lea im Keller war, ist die Musik spannender geworden, aber sie hatte keinen eigentlichen Höhepunkt.
Die Musik am Ende hat uns sehr gut gefallen, weil wir sie witzig und frisch fanden.
Kostüme & Sets
Die Sets waren die Schule, das Haus, das Baumhaus und das ganze Dorf. Das Set war immer passend und fehlerfrei aufgebaut.
Die Figuren haben wenig Make-Up getragen. Im Großen und Ganzen haben die Figuren passende Klamotten getragen. Lea hat immer eine Latzhose und ein T-Shirt getragen. Sie hatte aber fast jeden Tag dasselbe an. Das fanden wir eher unrealistisch, da man die Klamotten gerade im Sommer wechselt.
DIE KÖNIGIN VON NIENDORF, Deutschland 2017, Regie: Joya Thome
*Das Projekt »Kinderreporter« wird vom Medienzentrum München des JFF in Kooperation mit dem Münchener Kinderfilmfest und mit pomki.de durchgeführt und medienpädagogisch begleitet.